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Sprachreisen Galway für Schüler

Seit vielen Jahren bieten wir für Schülerinnen und Schüler Sprachreisen in das westirische Galway an. Zusätzlich zu der beliebten Unterbringung bei unseren Familien bieten wir nun auch eine moderne Residenz auf einem Campus an, der zentral in Galway liegt. Unsere Teilnehmer wohnen dort im Einzelzimmer von denen einige sogar ein eigenes Bad haben. Die Betreuer wohnen mit den Schülern in der Anlage. Der Intensiv-Sprachunterricht umfasst 26 bzw. 28 Unterrichtsstunden pro Woche. Weitere Informationen finden Sie hier
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(16.02.2012)
Sprachreise Jersey




Wir freuen uns Ihnen den Reisebericht unserer Teilnehmerin Elena Hillert hier vorzustellen:
30. Juli bis zum 13. August 2011
Sprachreise Jersey: Sonne, Strand, blaues Meer, neue Freunde und ganz nebenbei unbewusst Englisch lernen!
Nach langer Vorfreude ging es am 30. Juli gegen 06:30 Uhr los. Mit der Lufthansa flog ich direkt die Insel Jersey an und während des Flugs wuchs meine Vorfreude weiter. Nach einer Stunde und 40 Minuten landeten wir an dem kleinen überschaubaren Flughafen von Jersey. Meine Gastfamilie erwartete mich dort bereits. Als Erkennungszeichen hielt meine Gastmutter ein großes Namensschild hoch. Nach der ersten Begrüßung fuhren wir dann in mein neues Zuhause, für die nächsten zwei Wochen. Bereits während der Fahrt zeigte meine Gastmutter mir die Insel. Bei ihr zu Hause angekommen begrüßte mich auch der Rest ihrer Familie sehr herzlich, so dass ich mich auf Anhieb wohlfühlte. Die Häuser in Jersey sind klein aber sehr gemütlich. Mein Zimmer war für zwei Personen gedacht, so wohnte ich zusammen mit einer Spanierin. Nachdem ich meine Sachen weggepackt hatte, wurde ich auch schon von meiner Gastmutter und ihren Freundinnen zu einer Biketour über die Insel eingeladen. Das Wetter war sehr sonnig und der Fahrtwind war angenehm. Ich war froh, dass ich nur hinter meiner Gastmutter herfahren brauchte, denn der Straßenverkehr (Linksverkehr) war am ersten Tag noch sehr ungewohnt. Aber bereits nach kurzer Zeit war es gar nicht mehr so gewöhnungsbedürftig, und ich konnte viel von der Insel sehen. Zwischendurch gab es ein kleines Picknick, die typisch englische Tea Time. Natürlich wurde die ganze Zeit über auf Englisch gesprochen, doch auch daran gewöhnt man sich schnell.
„Nach einiger Zeit beginnt man sogar Englisch zu denken.“
Am darauf folgenden Tag bekam ich die Gelegenheit, weitere deutsche Schüler kennenzulernen, die wie ich eine Sprachreise machten. Wir trafen uns am St. Ouen’s Bay und konnten gemeinsam das sonnige Wetter genießen. Da war es kein Problem, Kontakte zu knüpfen, die zum Teil auch die gesamte Sprachreise und noch im Nachhinein halten. Diejenigen, die bereits ein oder zwei Wochen auf Jersey waren und die das College besuchten, erzählten wie alles abläuft und schilderten ihre Erfahrungen. So wuchs die Spannung auf den ersten Schultag.
„Auf in den ersten Schultag!“
Als es schließlich soweit war, weckte mich meine Gastmutter um 07:45 Uhr. Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, ging ich zum Frühstück. Jeden Morgen gab es Toast, verschiedene Cornflakes-Sorten und ein Glas Orangensaft. Meine Gastmutter machte währenddessen die Lunchpakete fertig. Mein Lunchpaket bestand aus zwei Sandwiches, meistens etwas Obst, einer kleinen Tüte Chips und einer Flasche Saft oder Wasser. Gemeinsam ging ich mit meiner Zimmernachbarin, eine Spanierin, zur Schule. Ich musste mit den anderen „Neulingen“ in der Kantine warten, bis alle eingetroffen waren. Dann bekamen wir Zettel mit den unterschiedlichsten Grammatik- und Wortschatzaufgaben zur Bearbeitung, einen weiteren Zettel, auf dem wir ankreuzen konnten was wir besonders gerne üben wollten, Grammatik, Wortschatz, Aussprache, ect.
Nach diesen Arbeitsblättern wurde die Einteilung in die Klassen vorgenommen. Abschließend folgte eine Einweisung in die Schulregeln durch die Direktorin.
„Zuhören ist einfach, selber sprechen dagegen schwer!“
Als wir dann schließlich unseren jeweiligen Klassenlehrern zugeteilt wurden und in unseren Klassen untergebracht worden waren, folgte eine weitere Einweisung des Klassenlehrers über Verhaltensweisen in gefährlichen Situationen im Meer. Obwohl alles auf Englisch erklärt wurde, war es trotzdem leicht verständlich. Die Lehrer bemühen sich besonders am Anfang sehr, alles leicht und verständlich auszudrücken, bis sie genau wussten, auf welchem Niveau sich ihre Klasse befand und was sie den Schülern zutrauen konnten. Auch in den darauffolgenden Tagen fiel meinen Klassenkameraden und mir auf, dass es viel einfacher ist „zu verstehen“ als sich „selber auszudrücken“. Aber auch genau das wurde während des Unterrichtes und in den Gastfamilien geübt, denn man muss sich ja irgendwie verständlich machen, wenn man etwas mitteilen will. Unsere Klasse war klein und bestand aus ca. 15 Schülern, so war es einfach sich gegenseitig kennenzulernen und zusammen in kleinen Gruppen zu arbeiten.
„Endlich mal wirklich abwechslungsreicher Unterricht.“
Der Unterricht in den darauf folgenden Tagen wurde immer ein bisschen anspruchsvoller. Wir durften vieles selber machen und mussten es dann der Klasse erklären oder präsentieren. Ein Thema beschäftigte sich mit Wohltätigkeitsorganisationen. Wir überlegten uns zunächst, wo wir am Besten helfen wollten, wenn wir konnten. Dann verpassten wir unserer Organisation einen Namen und ein Logo, erklärten wofür sie sich einsetzt und warum wir uns ausgerechnet für diese Wohltätigkeitsorganisation entschieden haben. In meiner letzten Stunde sahen wir uns den Film „ The Island“ an, davor ging es in der Stunde um Genmanipulation. Wir behandelten also die verschiedensten Aufgabenfelder. Bei so einem straffen Programm verflog die Zeit auf Jersey geradezu.
„Banana Rides, Surfing, Kayaking, Bowling….“
Ein großes Highlight für uns Schüler waren die Activities. Während des Unterrichts kamen jeden Tag zwischendurch die Activity-Koordinatoren herein und verteilten kleine Kärtchen.
Die Auswahl war groß. Besonders beliebt waren die Karten für Banana Rides. Pünktlich um 13:00 Uhr fuhr uns der Bus zu unseren jeweiligen Activities. Die Strände boten sich nicht nur gut zum Schwimmen und Beachvolleyball an, sondern auch, um mal neue Sportarten zu testen. Bei schlechterem Wetter konnte man auch Bowlen oder Tennis spielen gehen. So war grundsätzlich für jeden etwas dabei. Gegen 16:00 Uhr fuhren uns die Busse wieder zurück zur Schule. Einmal in der Woche wurde auch ein Kinoabend und jeden Dienstag ein Discoabend angeboten.
„Endlich mal wirklich abwechslungsreicher Unterricht.“
Der Unterricht in den darauf folgenden Tagen wurde immer ein bisschen anspruchsvoller. Wir durften vieles selber machen und mussten es dann der Klasse erklären oder präsentieren. Ein Thema beschäftigte sich mit Wohltätigkeitsorganisationen. Wir überlegten uns zunächst, wo wir am Besten helfen wollten, wenn wir konnten. Dann verpassten wir unserer Organisation einen Namen und ein Logo, erklärten wofür sie sich einsetzt und warum wir uns ausgerechnet für diese Wohltätigkeitsorganisation entschieden haben. In meiner letzten Stunde sahen wir uns den Film „ The Island“ an, davor ging es in der Stunde um Genmanipulation. Wir behandelten also die verschiedensten Aufgabenfelder. Bei so einem straffen Programm verflog die Zeit auf Jersey geradezu.
„Sonnenuntergänge“
An meinem letzten Abend fuhr meine Gastmutter mit mir noch einmal die schönsten Strände ab, diesmal mit dem Auto. So behalte ich Jerseys wunderschöne Sonnenuntergänge besonders gut in Erinnerung.
Jersey lohnt sich für alle Menschen die offen für neues sind. Was mich begeistert hat sind nicht nur die weißen Sandstrände, das blaue Wasser, die vielen verschiedenen Blumen überall in der Stadt, sondern auch die Kultur und die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Menschen, die mich bei sich aufgenommen haben. Neben den ganzen Eindrücken geschieht das Lernen mehr nebenbei und unbemerkt. Für mich steht fest, dass ich wieder nach Jersey zurückkommen werde.
Elena Hillert
(15.01.2012)
Weiteres zu unseren Sprachreisen für Schülerinnen und Schüler findet Ihr hier:
