Erfahrungsbericht Französisch-Sprachreise nach Antibes / Frankreich

In meinen Sommerferien habe ich mich eher spontan entschlossen, eine Sprachreise nach Frankreich zu machen. Aus dieser fixen Idee wurde durch Martin Peters Sprachreisen innerhalb weniger Tage Realität und ich saß schon im Flieger nach Nizza zu meinen Sprachferien in Antibes.  Reisebericht Antibes (4) Monaco
Reisebericht Antibes (5) Juan Les PinsIn Antibes war ich im Lycee Horticole untergebracht, wo sich auch die Sprachschule selbst befand. Das Lycee war super ausgestattet und bietet gute Rahmenbedingungen für meinen Aufenthalt, wie das Zimmer, das Bad, etc.  Als ich am Flughafen von den Betreuern der Sprachschule in Empfang genommen wurde, ging es auch schnell zum Lycee und ich traf eine Dänin, die meine spätere Zeit so einzigartig machen sollte. Am Ankunftstag selbst fand das Final-Spiel der Weltmeisterschaft in Brasilien zwischen Deutschland und Argentinien statt und dies bildete, allein schon mit dem Weltmeistertitel, einen guten Anfang meiner Ferien. Das gesamte Camp sah das Spiel und es herrschte eine gute Stimmung unter allen Teilnehmern aus den unterschiedlichen Ländern. Zu meiner Freundin aus Dänemark gesellte sich auch schnell ihre Zimmernachbarin, eine Engländerin. Wir alle waren 17, was schon einmal einen guten AusgangspuReisebericht Antibes (7) Strand Juan Les Pinsnkt darstellte. Auch, dass wir in unterschiedliche Stufen unserer Französisch-Kenntnisse eingestuft wurden, führte nicht zu einer Trennung von uns dreien. Vormittags waren wir in den jeweiligen Gruppen und nachmittags unternahmen wir Aktivitäten. Mein Französisch Kurs bestand aus etwa 14 Teilnehmern und wir hatten eine sehr nette Lehrerin. Unsere Lehrerin animierte uns zu sprechen, was mein Hauptziel der Sprachreise war: EndReisebericht Antibes (8) Strand Antibeslich einmal frei zu sprechen.  Die Schüler wurden animiert aktiv den Unterricht zu gestalten und sich einzumischen, auch in die Themenwahl, wie die Grammatik, wurden wir miteinbezogen. Die Lehrerin setzte sich auch mit jedem Schüler persönlich auseinander, sodass sie sich oft nach dem eigentlichen Unterricht meine Texte durch las und verbesserte. Ich hatte mich auch entschlossen einen Delf-Vorbereitungskurs wahrzunehmen, was rückblickend betrachtet, eine äußerst gute Wahl war. In meinem Kurs waren lediglich 2 andere Leute, sodass wir besonders gezielt auf die Anforderungen der Prüfung vorbereitet wurden. Die Anforderungsbereiche, wie schreiben, lesen, sprechen und hören wurden gleichermaßen abgedeckt und uns wurden auch spezielle Tricks gezeigt. Auch wenn man für den Vorbereitungskurs 2 Nachmittage keine Aktivitäten wahrnehmen konnte, war der Kurs sehr gewinnbringend. Die Aktivitäten, wie nachmittags und abends, waren immer interessant und auch für jeden zugänglich. Besonders das Segeln an der Küste vor Antibes, war ein Ereignis, an das ich mich immer gerne erinnere. Das Wetter war hervorragend, Sonnenschein, wie eigentlich immer an der Cote d’Azur und genügend Wind zum Segeln. Das Panorama und das Wasser waren einfach super, generell war der Strand in Antibes sauber und angenehm. Die Wochenendausflüge wie nach Nizza und Monaco waren auch besondere Momente, weil man auch die Kultur der jeweiligen Städte kennen lernte. Die Freiräume, die den Teilnehmern des Camps geboten wurden, waren sehr entspannt. So durfte man abends das Camp verlassen (wenn man eine Erlaubnis der Eltern hatte), oder sich auch auf eigene Faust los machen und Antibes und die Umgebung erkunden. Da Antibes und die Cote d’Azur gut miteinander vernetzt sind, konnten meine Freundinnen und ich den Zug nehmen und aussteigen wo wir wollten und so entdeckten wir auch die kleinen Orte an der Küste wie zum Beispiel Villefranche und Ezè sur Mer. Das Wetter war immer gut und es wurde nie langweilig mit den anderen Teilnehmern und besonders mit meinen beiden Freundinnen nicht, mit denen ich noch heute Kontakt halte. Auch die Betreuer bespaßten uns und halfen uns, uns im Französischen auszudrücken. In den Sprachferien habe ich innerhalb von 2 Wochen viele neue Freunde gemacht, mit denen ich die französische Sprache neu kennen gelernt habe und auch verbessert habe. Die Sprachferien waren für mich persönlich eine wunderbare Zeit mit denen ich nur gute Erinnerungen verbinde und die mir auch die Sprache noch einmal schmackhafter gemacht haben. So ist es mir mehr eine Freude Französisch in der Schule zu lernen, weil ich nun gute Assoziationen mit der Sprache verbinde und ich die Sprache auf eine andere Weise kennen gelernt habe.
Sophie

Sophie hat an dieser Sprachreise teilgenommen: > Sprachreise für Schüler Antibes

 

 

 

 

 

 

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