Harry Potters Spuren

Geheimnisvolles Edinburgh Teil 2

Es gibt wohl kaum jemanden, der ihn nicht kennt: Harry Potter. Der junge Zauberlehrling hat eine ganze Generation beim Aufwachsen begleitet, und auch über 20 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Buches ist der Bann noch ungebrochen. Entstanden ist die berühmte Reihe in Edinburgh, und wer auf den Spuren Harry Potters wandeln möchte, der ist hier genau richtig.

Lange nach ihm suchen, muss man nicht: Entlang der Royal Mile finden sich zahlreiche Läden mit Harry Potter-Memorabilien: vom Zauberstab über Schokoladenfrösche bis hin zum goldenen Schnatz findet man hier alles. Besonders zu empfehlen ist aber Museum Context, ein Laden auf der Victoria Street. Mit seinen vollgepackten, altertümlich aussehenden Regalen und Glasvitrinen versprüht der Laden einen urigen Charme und einen Hauch von Magie. Er erstreckt sich über drei Stockwerke und ist von oben bis unten mit allem gefüllt, was das Zaubererherz begehrt.

Doch schon die Victoria Street an sich ist definitiv einen Besuch wert. Die gewundene Straße mit den bunten, aneinandergereihten Häusern ist nicht nur hübsch anzusehen und schon deswegen ein begehrtes Fotomotiv. Manchem Harry Potter-Fan wird sie sicherlich auch bekannt vorkommen, wird doch vermutet, dass die Straße der in den Büchern geschilderten Diagon Alley als Vorbild diente. Ob wahr oder nicht – auf einer Tour durch Edinburgh sollte sie auf keinen Fall fehlen!

Nur einen Katzensprung von der Victoria Street entfernt, befindet sich The Elephant House. Zwar ist das Café mit Blick auf Edinburgh Castle – gegenteilig zu dem, was ein am Fenster angebrachtes Schild behauptet – nicht der „Birthplace of Harry Potter“, doch ist es tatsächlich einer der Orte, an den sich J.K. Rowling zum Schreiben ihrer Reihe zurückgezogen hat und somit für alle Potterheads ein Muss.

Sprachreisen Edinburgh

Ebenfalls nicht weit von der Victoria Street entfernt, liegt der Greyfriars Kirkyard. Der geschichtsträchtige Friedhof ist ein beliebtes Besucherziel – nicht zuletzt wegen der herzzerreißenden Geschichte von Greyfriars Bobby, ein Skye Terrier, der seinem Besitzer, dem Polizisten John Gray, auch nach seinem Tod im Jahr 1858 nicht von der Seite gewichen ist und bis zu seinem eigenen Tod das Grab seines Herrchens bewacht hat. Auch für Harry Potter-Fans lohnt es sich, dem Friedhof einen Besuch abzustatten und das Augenmerk auf die Grabsteine zu richten. Denn hier finden sich die Gräber von Thomas Riddel, William McGonagall, Elizabeth Moodie und selbstverständlich der Familie Potter wieder. Ob J.K. Rowling sich auf der Suche nach den Namen für ihre berühmte Reihe tatsächlich von den Grabsteinen hat inspirieren lassen, ist zwar nicht bestätigt, doch liegt die Vermutung ziemlich nahe.

So oder so, vor Harry Potter gibt es in Edinburgh wirklich kein Entkommen. Wer aber trotzdem sicher gehen will, dass er alle zauberhaften Orte zu sehen bekommt, der macht einfach eine Harry Potter-Tour und lässt sich von Stadtführern im Zauberumhang die magische Welt des Zauberlehrlings zeigen. Hierbei werden sicherlich nicht nur eingefleischte Potterheads auf ihr Kosten kommen. Dafür wird das sagenumwobene Edinburgh schon sorgen.

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