Malta, Sliema 21-29.08.2015

Es war noch früh am Morgen als wir uns auf den Weg zum Flughafen machten, die Vorfreude war groß, denn in wenigen Stunden würden wir das sonnige Malta erreichen. Nach einem ca. 2 stündigen Flug setzte das kleine Air Malta Flugzeug zur Landung auf Malta an, in der Ankunftshalle erwartete uns schon ein freundlicher Mitarbeiter der Sprachschule, der uns zu unserem Fahrer führte.
Blick vom Wasser auf Malta Goldenbay Hafen einfahrt von Malta SlimaNachdem ich beinahe auf der falschen Seite eingestiegen wäre (auf Malta ist Linksverkehr) konnte die Fahrt losgehen. Während der Fahrt bekamen wir einen ersten Ausblick auf die malerische Landschaft von Malta. Nach kurzer Zeit erreichten wir unser Hotel, das „Day’s Inn“. Der Herr an der Rezeption war sehr freundlich und zeigte uns, nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, wo man in der Nähe überall einkaufen kann. Er informierte uns auch darüber, dass an diesem Wochenende ein großen Fest in Slima stattfindet. Uns hielt es nicht lange in unserem Hotel und wir gingen erstmal in einen der Läden die uns empfohlen wurden um uns mit Lebensmittel zu versorgen und anschließend eine kleine Erkundungstour durch Slima zu starten. Zurück im Hotel hatten wir erstmals Zeit die Koffer auszupacken und uns unsere Zimmer genauer anzuschauen. Das Drei Bett-Zimmer welches ich alleine bewohnte, war modern eingerichtet und sauber. Es hatte einen großen Balkon zur Straßenseite und viele Fenster. Das Badezimmer war ebenfalls modern eingerichtet, es gab genügend Handtücher, welche auch täglich gewechselt wurden. Das kleine Fenster im Badezimmer zeigte nach dem Öffnen leider nur das Innere eines dunklen Kabelschachts, was aber nicht weiter schlimm war. Eine Fernbedienung für die Klimaanlage konnte man sich gegen ein Pfand von 15€ bei der Rezeption ausleihen. Freies WLAN gab es leider nur in der Lobby, für das WLAN im Zimmer musste man extra bezahlen. Auch der Pool-Bereich auf dem Dach war sehr schön gestaltet wenn er auch etwas klein war. Insgesamt war das Hotel ganz in Ordnung hat aber durchaus noch Luft nach oben. Am zweiten Tag starteten wir am Morgen unseren Ausflug zur Golden Bay, nach einer 1 Stündigen Busfahrt quer durch Malta erreichten wir unser Ziel. Schon aus einiger Entfernung konnte man erkennen woher der Namen Golden Bay stammt, denn der Sand funkelte Golden im Licht der Vormittagssonne. Wir verbrachten den ganzen Tag an diesem wunderschönen Strand. Am Abend besuchten wir noch das Fest von dem uns der Herr von der Rezeption erzählt hatte. Es wurde von einem bombastischen Feuerwerk begleitet. Leider war uns der Grund für das Fest nicht bekannt, jedoch war es schön die maltesische Kultur mal hautnah zu erleben und in Kontakt mit den Einheimischen zu kommen. Auch wenn uns das Fest nach drei Tagen Feuerwerk und lauter Musik doch irgendwann auch etwas auf die Nerven ging.
Am Montag stand der erste Schultag in der Englisch Sprachschule an. Etwas aufgeregt machte ich mich auf den ca. 5 minütigen Fußweg durch kleine Seitenstraßen, vorbei an den kleinen Läden die es hier überall gibt und bei denen man nahezu alles kaufen kann. An der Schule angekommen wurde ich sehr freundlich Empfangen. Nach einer kurzen Einweisung, in der uns die Mitarbeiter und das Freizeitprogramm vorgestellt wurden und wir mit allen möglichen Informationen versorgt wurden, erfolgte der Einstufungstest. Anschließend wurden wir in Klassen eingeteilt die unseren sprachlichen Fähigkeiten entsprachen. Die Schule war sehr modern, offen und freundlich eingerichtet. Die vielen Sofas luden zum Verweilen ein und schufen eine Art Wohnzimmeratmosphäre. Auch die Klassenzimmer waren modern einrichtet und technisch auf einem hohen Standard. Die Klassen bestanden aus ca. 10 – 13 Leuten aus vielen verschiedenen Ländern, was es sehr Interessant machte sich mit ihnen zu unterhalten und Erfahrungen auszutauschen. Die Leute in der Klasse waren alle sehr freundlich einschließlich der Lehrer die einen sehr guten Unterricht machten. Da viele aus meiner Klasse im selben Hotel wohnten, konnte man auch außerhalb der Schule etwas zusammen unternehmen. Die Schule hatte ein interessante Freizeitprogramm im Angebot, welches unter anderem Strandausflüge, GOKART Rennen und Partys enthielt. Die meisten Aktivitäten waren umsonst, für mache musste man ein paar Euro bezahlen. Aber man kann auch außerhalb des Schulprogramms viel Spaß auf Malta haben. Es gibt so viel zu entdecken und zu erleben! Wer zum Beispiel eine „Harboer cruise“ macht kann viel über die spannende Geschichte von Malta erfahren. Wenn es einem am Mittag zu heiß wird kann man auch mal einen Nachmittag im Kino verbringen aber Achtung: Wer beim Popcornkauf nicht aufpasst, bekommt salziges Popcorn, was nicht unbedingt jeder mag. Die vielen kleinen Läden laden einen geradezu zum Schoppen ein und man kann viele schöne Sachen entdecken. Man kann fast jeden Ort auf Malta mit dem Bus erreichen, alle paar Minuten fährt ein Bus zu dem gewünschten Ziel und ist dabei mehr oder weniger pünktlich. Es kann aber durchaus mal passieren das der Bus einfach weiter fährt ohne zu halten, was zwar ärgerlich aber nicht weiter schlimm ist da in ein Paar Minuten schon der Nächste Bus kommt. Es ist durchaus ratsam sich am Flughafen eine 12er Busfahrkarte zu kaufen, dies ist günstiger und erspart einem das hantieren mit dem Kleingeld, diese Karte gibt es jedoch nur am Flughafen oder in Valletta zu kaufen. Die Woche auf Malta verging wie im Flug und gerade als man sich gut eingelebt hatte war der Urlaub auch schon wieder vorbei, am Freitag war mein letzter Schultag der mit einem kleinen Test über die Inhalte der Woche endete zum Schluss bekam ich noch eine Urkunde auf die der Test jedoch keinen Einfluss hatte. Den Abend ließ ich gemütlich mit den neuen Freunden bei ein paar Bierchen ausklingen. Am nächsten morgen hieß es dann endgültig Abschied von der liebgewonnenen Insel zu nehmen und sich auf den Weg zum Flughafen zu machen. Der Fahrer vom Flughafentransfer holte uns früh am Morgen vom Hotel ab. So konnten wir noch einmal den Sonnenaufgang über Malta erleben. Dieser wunderschöne Anblick machte uns die Abreise nicht gerade einfacher. Kurz darauf hob das Flugzeug vom Flughafen ab und wir konnten einen letzten Blick auf auf die Insel werfen zu der wir sicher bald zurück kehren werden.

Daniel W. hat an dieser Sprachreise teilgenommen:
> Sprachreise Erwachsene nach Malta

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