Mein Sprachurlaub in Antibes

Antibes? Dieser Ort wird für mich immer mit Strand, gutem Essen, angenehmer Schule und Luxus verbunden sein. Genau in dieser Reihenfolge.
Mein Name ist Ramona Lotter, ich bin 17 Jahre alt und war die zweite Pfingstferienwoche 2013 in Antibes. Vorher war ich noch nie in Frankreich gewesen, obwohl ich schon seit der siebten Klasse Französisch lerne. Es hat sich nie ergeben und Französisch war nicht die Sprache, für die ich mich begeistern konnte. Kaum verwunderlich also, dass der Aufenthalt in Frankreich von meiner Französischlehrerin vorgeschlagen wurde. Es war wirklich kein schlechter Vorschlag, denn ich bin jetzt, wo ich das Land kennen und lieben gelernt habe, viel offener für die Sprache. Ob die genauso nützlich für meine Französischkenntnisse war, weiß ich nicht, aber da mit der Einstellung alles steht und fällt, hoffe ich das Beste. Mein Tipp für alle Französischmuffel: Fahrt nach Frankreich, ihr werdet es nicht bereuen.

 
Weiter zu konkreten Details aus meinem Urlaub. Ich war dort zusammen mit meinen Eltern, die Anfahrt war mit dem Auto. Wir kommen aus Südbayern, die Wegstrecke war über 900 Kilometer lang, also spalteten wir sie in zwei Etappen auf und übernachteten jeweils einmal bei der Hin- und einmal bei der Rückfahrt in Italien. Unsere Unterkunft in AntSprachreise und Sprachurlaub Antibesibes oder eher in der Schwesterstadt Juan les Pins war Castel Arabel, mit dem Navi leicht zu finden. Dort angekommen durfte ich zum ersten Mal meine Französischkenntnisse auspacken. Nun, die Rezeptionistin schien ihnen nicht zu trauen und holte eine Übersetzerin hinzu, aber das machte mir nichts aus, ich war glücklich genug, sie verstehen zu können. Das Castel war eine wunderschöne Anlage im maurischen Stil mit Schwimmbad. Die Zimmer waren weniger gut ausgestattet oder schon abgewohnt, aber sie waren sauber und eigentlich war alles da, was man braucht: Dusche, WC, Schrank, Bett, Fernseher, Küchenzeile, Kühlschrank. Letztere sind unbedingt nötig, wenn man kein Essen in der Schule hat. Aber das vorher schon erwähnte gute Essen ist in den schier unzähligen Restaurants leicht zu finden. Dort kann man neben dem Genuss von Crepes, Muscheln und Cidre auch sein Französisch weiter erproben.

Die Schule hat mir außerordentlich gut gefallen. Nach einem kleinen Missgeschick, bei dem ich zusammen mit einer Mitschülerin in einem falschen Raum auf unseren Einstufungstest gewartet Sprachreise Antibes Frankreichhatten, mussten wir diesen, bestehend aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil, im Schnelltempo ablegen. Der Grund dafür war die anstehende Stadtführung durch Antibes, meiner einzigen Unternehmung mit den Animateuren. Die Führung war sehr gut, um sich einen Überblick über die Stadt, die ziemlich groß ist, zu verschaffen. Inhaltlich war sie aus Verständnistechnischen Gründen eher schlecht zu bewerten, was aber allen, die nicht an historischen Daten und Details interessiert sind, eher gelegen kam.

Die Schule ging erst am Dienstag so richtig los, in meiner Klasse waren 10 Schüler, die Hälfte Sprachentraining Antibes Reiseberichtdavon Deutsche, die meisten etwa 15 Jahre alt. Wir verstanden uns recht schnell gut, bildeten aber Ländergruppen, was der Verständigung zugutekam, der Französischübung nicht. Cécile, die Lehrerin konnte aber kein Deutsch, sodass wir doch noch etwas lernten. Meistens diskutierten wir über Dinge wie Handys oder Internet. Daneben lernten oder wiederholten wir Grammatik wie das Imparfait und spielten Spiele, am letzten Tag zum Beispiel „Loup Garou“. Zusammenfassend war der Unterricht wirklich toll und hatte den Schwerpunkt auf Sprechen. Die Schule dauerte bei mir im Standardkurs jeden Tag von 9 Uhr bis 12.20 Uhr.

Das Freizeitprogramm hatte ich genauso wenig gebucht wie das Mittagessen, was bedeutete, dass ich jeden Tag mit meinen Eltern einen Ausflug machte. Am ersten Tag besichtigten wir Antibes, dann Monaco. Dort würde ich jedem empfehlen, hinzufahren, es war wirklich interessant dort, wir sahen sogar noch die Tribüne vom Autorennen. Auch das Cap d´Antibes mit seiner wunderschönen felsigen Küstenlandschaft ist einen Besuch wert, genauso wie die Filmstadt Cannes mit den vielen Luxusläden und das Fort in Antibes.

Wer mehr erfahren will, der sollte am besten selbst hinfahren.
Ramona Lotter

Ramona hat an dieser Sprachreise teilgenommen. Sprachreise für Schüler Antibes Frankreich

2 Kommentare zu "Mein Sprachurlaub in Antibes"

  1. Martin Peters

    Ramona, vielen Dank für Deinen interessanten Bericht!
    Ramona hat einen Fanzösisch-Sprachkurs ohne Verpflegung und ohne Freizeitprogramm gebucht, da sie mit ihren Eltern gemeinsam in Antibes war. Normalerweise ist bei den Sprachreisen für Schüler nach Antibes die volle Verpflegung und ein großes Freizeitprogramm inbegriffen.

  2. Sonja

    Schöner Bericht, war letztes Jahr auf einer Sprachreise mit Martin Peters Sprachentraining in Antibes und möchte bald wieder dort hin, habe viel Französisch gelernt und viel Spaß gehabt.

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