Reisebericht Johanna Müllner – Antibes, Frankreich

Endlich war es soweit! Sommerferien. Schon an meinem 2. Ferientag ging es los nach Antibes. Früh morgens fuhr ich mit meinen Eltern an den kleinen, sehr übersichtlichen Flughafen in Straßbourg. Da ich noch nie alleine geflogen bin, hatte ich erstmals ein bisschen Angst davor. Doch diese Angst war überflüssig, da dort alles ohne Probleme klappte. Nach einem 1-stündigen Flug landete ich endlich in Nizza, wo ich auch schon gleich herzlichst von den Animateuren in Empfang genommen wurde. Nach kurzer Wartezeit auf weitere Teilnehmer fuhren wir auf den Campus. Dort wurden wir vorerst einmal in alles eingeführt und machten einen Rundgang über das Gelände. Schon nach wenigen Minuten machte ich Bekanntschaft mit anderen Neuankömmlingen und auch mit denen, die schon mehrere Wochen im Campus Horticole verbrachten. Sie nahmen mich sehr freundlich auf und gaben mir ein paar Tipps. Durch die vielen verschiedenen Nationalitäten der anderen Jugendlichen sprachen wir außerhalb der Unterrichtseinheiten auch Englisch oder ich konnte meine schulischen Grundkenntnisse in spanisch anwenden. So konnte ich neben dem Französischunterricht auch noch meine anderen Fremdsprachen intensivieren.  Nachdem wir in unser Zimmer durften und ich somit auch meine Zimmergenossinen kennenlernte, und mich auch gleich mit ihnen anfreundete, gab es Abendessen und danach ein Kennenlernspiel, was sehr hilfreich war und auch viel Spaß machte.
Am nächsten Tag waren die Prüfungen dran, die dazu dienten, in welchen Kurs mit welchem Schwierigkeitsgrad man eingeteilt wurde. Am selben Tag noch besichtigten wir Antibes und bekamen alle nötigen Informationen zu den Busverbindungen, Haltestellen, etc.
Die erste Woche verging viel zu schnell. An zwei Tagen hatte ich zusätzlich noch nachmittags von halb 2 bis 4 Uhr Intensivkurs. Dieser wurde idealerweise so gelegt, dass er sich nicht mit anderen Aktivitäten/Ausflügen überschnitt. Meiner Meinung nach hat mir dieser Kurs, neben dem verpflichtenden Unterricht am Morgen, sehr viel gebracht, da man dort durch das freie Französischsprechen mit der Sprache wesentlich vertrauter wurde. Deshalb kann ich diese zusätzlichen fünf Unterrichtsstunden in der Woche sehr empfehlen. Mein persönliches Freizeit-Highlight war die Aktivität Segeln. Es ist ein sehr großes Erlebnis und auch eine schöne neue Erfahrung, wenn man es zuvor noch nicht gemacht hat.
Da dieser Ausflug auch in der zweiten Woche angeboten wurde, wiederholte ich diese Aktivität sehr gerne. Meine restliche freie Zeit verbrachte ich mit Freundinnen am Pool, am Strand, in Nizza oder in Antibes in einem kleinen Café. Beim Mittagessen, sowie beim Abendessen gab es immer sehr viel Auswahl an regionalen und internationalen Gerichten. Nicht alles traf meinen persöhnlichen Geschmack, jedoch gab es stets frisches Obst und Salate, die immer sehr lecker waren. Am Wochenende bekamen wir mittags Lunchpakete oder wir hatten die Möglichkeit uns Pizza bei der ganz in der Nähe liegenden Pizzeria zu bestellen.
Abschließend ist zu sagen, dass dieser Urlaub mir nicht nur sprachlich weitergeholfen hat, sondern auch meine Selbstständigkeit stärkte. Dadurch, dass ich mit meinen neuen Freunden weiterhin Kontakt pflege und mit ihnen auf französisch, englisch und spanisch kommuniziere, hat diese Sprachreise auch über den Aufenthalt hinaus eine nachhaltige Wirkung für meine sprachliche Weiterentwicklung.
Viele Grüße
Johanna
hat an dieser Sprachreise teilgenommen:
> Sprachreise Antibes für Schüler

> Sprachreisen Homepage

 

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