Reisebericht: Sprachreise Oxford – Ostern

Mein zweiwöchiger Aufenthalt in Oxford über die Osterferien war eine der bereichernsten Erfahrungen, die ich bisher in meinem Leben machen durfte. Von Hamburg ging mein Flug nach London Heathrow, ein sehr großer Flughafen, weshalb meine Eltern einen direkten Transport von dort zu meiner Gastfamilie gebucht hatten. Es hat auch alles problemlos geklappt. Während meiner Zeit in England habe ich viele Briten kennengelernt und musste insgesamt feststellen, dass die Briten eindeutig höflicher als die Deutschen sind.

RudererAllerdings hatte ich meine interessanteste Begegnung nicht mit einem Briten, sondern mit einem Schweizer. Dieser besuchte ebenfalls eine Sprachschule in Oxford, sprach jedoch deutliche schlechteres Englisch als ich.Trotz dieses Hindernisses konnten wir uns über alles austauschen und haben darüber hinaus noch einiges voneinander über das jeweilige Heimatland gelernt. Allgemein ist der Vorteil solch einer Sprachreise, dass einem nicht nur die britische Kultur nahe gebracht wird, denn durch den Besuch einer Sprachschule knüpft man viele Kontakte zu Menschen aus den verschiedensten Ländern. Das Knüpfen dieser Kontakte wurde von meiner Sprachschule sehr unterstützt, indem nach dem Unterricht verschiedene Aktivitäten angeboten wurden, z. B. eine kleine Sightseeing-Tour durch Oxford oder gemeinsames Flanieren in einem der wunderschönen Parks Oxfords. Aber auch der Unterricht war sehr gut und interessant gestaltet, weil die Lerninhalte immer mit modernen Themen verknüpft wurden. Mein Lieblingsthema war beispielsweise, wie die Zukunft aussehen könnte, welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse existieren könStonehengenten.
Als meinen besten Tagesausflug würde ich den Trip nach Stonehenge und Bath bewerten. Als erstes fuhren wir nach Stonehenge, dem Weltkulturerbe, wo der berühmte Kreidefelsen-Kreis aufzufinden ist. Danach aber kam mein persönliches Hihglight, Bath! Bath ist ein im römischen Stil erbautes Städtchen, welches die einzige heiße Quelle ganz Großbritanniens beherbergt. Außerdem kann man dort über eine sehr berühmte Brücke schlendern, deren Architekt von venezianischen Brücken inspiriert wurde. Das Besondere an dieser Brücke ist, dass in ihr etliche Läden und Restaurants integriert sind, sodass man nicht realisiert, dass man über eine Brücke geht.
Natürlich gehört zu britiscBath Brückeher Kultur jedoch nicht nur alte Bauwerke, sondern auch das Essen. Ich persönlich muss zugeben,dass das britische Essen nicht unbedingt ein kulinarisches Meisterwerk darstellt, aber trotz allem konnte ich ein neues Lieblingsgericht für mich entdecken: Lamm-Schulter mit kleinen Kartoffeln, Bohnen, Erbsen und Möhren.
Nach meiner Sprachreise durfte ich wirklich feststellen, dass sich mein Sprachgefühl deutlich verbessert hat und ich zudem noch einiges über die britische Kultur gelernt habe, wodurch ich nun auch deutsche Gewohnheiten anders beurteile.

 

Anna Brumund hat an dieser Sprachreise teilgenommen:

> Sprachreisen Schüler Oxford

 

 

 

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