Sprachreise Malta für Schüler

„Man sieht sich immer zweimal im Leben – hoffentlich!“ , mit diesen Worten mussten wir uns am letzten Abend schweren Herzens voneinander verabschieden.Blue Lagoon Malta Malta by NightAber erst einmal alles von Anfang an:
Zusammen beschlossen eine Freundin und ich, dass – bevor es in den kommenden zwei Jahren steil aufs Abitur zugehen wird – unsere Englisch „-skills“ einen kleineren oder auch größeren Feinschliff vertragen könnten. Nachdem die große Schwester meiner Freundin bereits gute Erfahrungen mit Martin Peters Sprachreisen gemacht hatte, wählten wir zusammen mit den Eltern diesen Veranstalter aus. Eine gute Woche nachdem wir uns angemeldet hatten, erhielten wir bereits beide eine ausführliche Broschüre mit allen Informationen zu Malta und den Aufenthalt in unserer Gastfamilie.
Als wir dann zwei Monate später gerade eben gelandet mit anderen Sprachschülern am Flughafen empfangen und zu unseren Unterkünften gefahren wurden, wurde mir erst bewusst, dass das also jetzt mein Zuhause für die nächsten zwei Wochen war. Mit dem Mädchen, mit der wir uns das Zimmer und das dazu gehörende eigene Bad teilten, verstanden wir uns auf Anhieb. Es stellte sich heraus, dass sie ebenfalls den Abiturvorbereitungskurs an derselben Sprachschule besuchte.
Hier ein kurzer Einblick in unseren Alltag. Beim Frühstück unterhielten wir uns mit unserer Gastmutter, was für heute noch geplant war, wie unser Tag gestern war oder über welches Thema unsere Hausaufgabe, z.B. ein Essay zu schreiben, handelte oder wir alberten mit dem kleinsten von drei Söhnen rum. Unser Schulweg führte uns an der Hafenpromenade entlang. Bis zur Mittagspause wiederholten wir in der Schule meist Grammatik, schrieben Aufsätze und vieles mehr, am Nachmittag hatten wir häufig sehr ausführliche „discussions“, um auch das Mündliche aufzubessern. Das mag vermutlich alles sehr trocken und langweilig klingen, doch das war es keinesfalls. Nach der Schule gingen wir fast jeden Tag mit noch ein paar anderen Schülern an den Strand. Überall waren gleich in der Stadt kleine Buchten mit türkisblauem Wasser. Einfach traumhaft. Bei diesem Anblick taten mir fast schon die Daheimgebliebenen im verregneten Deutschland leid.
Nach dem Abendessen standen Abendaktivtäten an wie eine Art Schnitzeljagd in Medina bei Nacht oder eine Stadtführung durch Valletta – natürlich auf Englisch. Am Wochenende fuhren wir mit unesrer mittlerweile schon fest zusammengewachsenen Gruppe in die „Blue Lagoon“, die nur mit dem Schiff erreichbar ist. Ein Highlight meines Aufenthalts. Bevor es überhaupt dazu kam, führten wir mit unserer „Mutter für zwei Wochen“ eine für uns sehr amüsante Unterhaltung: „Mädels, vergesst nicht, ihr seid näher an Afrika als an Europa, die Sonne ist hier sehr intensiv! Habt ihr Sonnenmilch zum Nachcremen dabei?“ „Ja, haben wir.“ „Gut, und vergesst nicht genügend zu trinken und eure Kopfbedeckungen aufzusetzen! Passt auf euch auf!“ Ich war kurz davor mit „Ja Mama!“ zu antworten 😀
Dort angekommen kamen wir uns wie in der Karibik vor, kristallklares Wasser, viele bunte Fische und traumhafte Umgebung. Am Sonntag unternahmen wir dann einen Ausflug zusammen an die „Golden Bay“ , einem der wenigen Sandstrände in Malta.

An unsrem letzten Abend haben wir uns nach dem Abendprogramm alle zusammen ans Meer gesetzt, direkt gegenüber von Valletta, ein Minipicknick veranstaltet und die wirklich schöne Zeit Revue passieren lassen in der Hoffnung, dass wir uns alle noch einmal sehen werden.
Ich hätte mir keine schöneren Pfingstferien vorstellen können 😀

Dorothea Rapp

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