Sprachreisen Jersey für Schüler

Reisebericht

Reisen ohne Eltern, so möchte man seine Ferien doch häufig am liebsten verbringen. Genau diese Ferien wollten wir zu einem unvergesslichen Urlaub machen und sind deshalb am Anfang unserer Sommerferien von München nach Jersey geflogen. Ohne Zeitverlust oder Probleme ging es zu unserer Residenz, wo wir von unserer netten Gastmutter Leila begeistert in Empfang genommen wurden.

Nach dem Einrichten begannen wir den freien Sonntag zu planen, wobei uns Leila tatkräftig mit Informationen, Karten und Tipps unterstützte. Trotz dessen, dass wir unser Busticket, aufgrund der Lage unserer Residenz, selbst bezahlen mussten, entschieden wir uns für Ausflüge, die uns zu vielen interessanten Orten brachten. Dazu muss man auch die St.Ouens Bay zählen, welche für ihren Surfspot bekannt ist. Man kann bereits für wenig Geld Surfausrüstung ausleihen, auch für Anfänger ist dies empfehlenswert. Doch auch zum Entspannen bei einem Spaziergang ist die Bay schön, da sie ungefähr 7 Kilometer misst. Auch wenn das Wetter meistens gut war, ist es immer gut einen Pulli mitzunehmen, da der Wind an der Küste stark ist. Zurück in der Residenz gab es Essen, worauf fast jeden Abend ein Strandbesuch folgte, denn dieser war zusammen mit einem Meerschwimmbad kaum 1 Minute entfernt.

Montags begann die Schule, welche etwa eine halbe Stunde zu Fuß erreichbar lag. Alternativ konnte man auch den kostenlosen Schulbus nutzen. Bevor die Schule um 9:15 Uhr startete, versammelten sich alle Schüler in dem Aufenthaltsraum. Nicht selten erschallte hier Klavierbegleitung von einem der Schüler. Während der Zeit hörte man viele verschiedene Sprachen, von Deutsch über Spanisch, Französisch und Italienisch zu Slowenisch und sogar Schwedisch. Nach zwei Unterrichtseinheiten, die in meinem Fall oberstufenrelevante Themen beinhalteten, sowie zwei jeweils halbstündigen Pausen, begannen die Nachmittagsaktivitäten, zu denen Klettern, Paintball, Speedboattouren und vieles mehr zählten. Meine absolute Lieblingsaktivität war das Surfen, wobei 3 Surflehrer als Unterstützung fungierten.

Was zudem bemerkenswert war, war das Fahrverhalten der Einheimischen, welches sich durch Besonnenheit und konsequentes Einhalten der Verkehrsregeln von dem vieler Deutschen hervorhob.

Zusammenfassen lässt sich sagen, dass diese Zeit wiederholenswert ist, denn durch das Bemühen vieler herzlicher Menschen konnte man die Zeit in vollen Zügen genießen und auch selbstständige Unternehmungen am Wochenende durchführen. Wir haben mit vielen Mitschülern Freundschaften geschlossen, die uns nicht nur auf einem sprachlichen Niveau weitergebracht haben.

Es haben sich auch immer wieder Zeitlücken aufgetan, die uns das eigenständige Reisen ermöglicht haben.

Ich kann das gesamte Erlebnis ohne Einschränkung empfehlen.

Malin hat an dieser Sprachreise teilgenommen:
>Sprachreise Jersey für Schüler

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.