Superlearning – Spanisch-Training in Madrid

„Einstieg in drei Monate Lateinamerika“

Drei Monate in Lateinamerika reisen, Natur erleben, Kultur und Menschen kennenlernen und während der Reise Spanisch lernen zu sprechen. Diese Motive begleiten mich auf auf meiner Reise und werden jetzt an dessen Beginn besonders die nächsten drei Monate meines Lebens prägen. Sie sind der Auslöser dafür, dass ich einen einwöchigen Spanisch – Sprachkurs nach dem Superlearning Konzept in Madrid gebucht habe.
Mich hat besonders die suggestive Methode, also das unterbewusste Lernen der Sprache, angesprochen und interessiert. Während der Woche in Madrid habe ich die täglichen drei Stunden Unterricht in der eins zu eins Situation mit dem Sprachlehrer insofern als sehr intensiv erlebt, als Spanisch Superlearning in Madriddass ich schnell ein gewisses Sprachgefühl für die Sprache entwickelt habe. Die Unterrichtsstunden konnte ich nach meinen eigenen Interessen und Bedürfnissen sehr gut mitgestalten und habe nach wenigen Tagen kurze Geschichten und Alltagssituationen bestehend aus wenigen Sätzen unter Verwendung verschiedener Zeitformen – wenn auch sehr stolperig und langsam – erzählen können. Vor allem konnte ich aber das spanische erstaunlich schnell verstehen, wobei mich fasziniert hat, wie sehr in dieser Woche seit Jahren nicht mehr aktiv verwendete Vokabeln aus dem Englischen und Französischen ins Bewusstsein gerückt sind und tatsächlich verwandtschaftliche Beziehungen der verschiedenen Sprachen deutlich wurden.
Die Kursinhalte sind extrem lebensnah und spielerisch orientiert, so dass das Gehirn weniger mit dem auswendig lernen von Vokabeln und dem Verstehen von Grammatik konfrontiert wird, als dass vielmehr eine Integration der Sprache durch „Sprachspiele“ wie zum Beispiel Theater spielen, Tanz, Singen, Geschichten erzählen und lesen sowie malen beziehungsweise zeichnen stattfindet.
Ich habe während des Unterrichts meine Fokus auf das Geschichten erzählen gelenkt, wodurch die Vielfalt der Spiele auf meinen Wunsch hin reduziert wurde. Im Nachhinein denke ich, dass das Lernen erfolgreicher und intensiver wird, je vielfältiger die Spiele sind und dadurch mehr Sinnesebenen angesprochen werden.
Madrid selbst bietet eine eindrucksvolle Kulisse sowohl architektonisch als auch kulturell. Der große Parque del Retiro liegt in zehnminütiger Fußnähe von der Sprachschule und war für mich eine wichtiger Rückzugsort in der Mittagshitze, um einen Einstieg und Entspannung im Urlaub zu finden. Zum Abend hin wurden von der Schule aus verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten. Ich habe an zwei Aktivitäten teilgenommen, erstens an einem allgemeinen Treffen und Austausch im Parque del Retiro und zweitens an einem Spielabend in einer Tapasbar. Der große Vorteil an beiden Veranstaltungen war, dass sowohl deutsch als auch spanisch Lernende teilgenommen haben und daher auch beide Muttersprachen vertreten waren. Auf diese Weise entstand für mich das Gefühl, dass alle davon profitierten und sich gegenseitig weiterhelfen konnten, was ich als Spracheinsteiger als sehr positiv bewerte. Außerdem war es für mich ein herrlicher Einblick in die spanische Kultur und das spanische Temperament, der für mich zu einem wichtigen Teil meiner Reise gehört.
Abschließend denke ich, dass das Superlearning – Konzept eine gute Möglichkeit auch gerade als Einsteiger ist Spanisch zu erlernen, sofern man sich auf die spielerische Weise, die diese Konzept ausmacht, einlässt und wirklich Spaß daran findet. Wer genug Zeit und finanzielle Mittel hierin investieren möchte und kann, dem würde aus der Sicht als Sprachneuling zwei Wochen empfehlen, da nach der ersten Woche für mich das Sprachverständnis enorm gewachsen ist und ich mich danach bereit gefühlt habe deutlich mehr aufzunehmen und zu verarbeiten und dementsprechend auch schneller meinen Sprachfluss zu entwickeln.

In diesem Sinne vielen Dank und viel Spaß,
Arne Allermann

…hat an dieser Sprachreise teilgenommen:

Spanisch – Superlearning in Madrid

> Martin Peters Sprachentraining – Homepage

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